Fundación europea para niños con cancer

Hilfe für krebskranke Kinder in Ecuador

Gemäß einer Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben heutzutage 70% krebskranker Kinder eine Chance auf vollständige Heilung, wenn sie Zugang zu moderner Medizin haben. In Entwicklungsländern ist dieser Zugang jedoch vielen Menschen aufgrund ihrer Armut stark erschwert.

Ecuador ist ein Entwicklungsland, in dem viele Menschen mit einem monatlichen Mindestlohn von 200 Dollar auskommen müssen und keinerlei Krankenversicherung haben. Zwar bietet der Staat kostenlose Diagnosen in den staatlichen Krankenhäusern an und ist bemüht, die Gesundheits- und Medikamentenversorgung stetig zu verbessern. Auf die meisten armen Familien kommen bei der Diagnose Krebs jedoch nach wie vor viele Kosten zu: Die Chemotherapie, die in der Regel ein Jahr dauert, und die meist anschließende Strahlentherapie für ihr Kind sowie besondere Untersuchungen wie zum Beispiel Computertomographien können sie nicht bezahlen.

"Die ICCCPO (Internationale Vereinigung von Eltern krebskranker Kinder) ist der Meinung, dass jedes Kind, ungeachtet seiner sozialen und finanziellen Verhältnisse oder seiner Familienursprünge, Zugang zu der bestmöglichen Behandlung und medizinischer Betreuung haben sollte. Ebenfalls sollten betroffene Eltern Zugang zu moderner Information haben, um eine bestmögliche Entscheidung bezüglich der Behandlung ihres Kindes treffen zu können."

(Miss Quito mit kranken Kindern)

Unser Verein "Sol y Vida" will krebskranken ecuadorianischen Kindern aus armen Verhältnissen eine Chance geben, indem er ihre Behandlung finanziert und die Familien psychologisch betreut. Das Geld dafür stammt ausschließlich aus Spendenmitteln - jede noch so kleine Spende trägt also dazu bei, Leben zu retten.